31. März bis 1. April 2022

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


30. Juni - 1. Juli 2022

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tagungen


Die Historischen Grundwissenschaften zwischen Materialität und Digitalität

 

8. Jahrestagung des Netzwerks Historische Grundwissenschaften

 

Jüngere Strömungen innerhalb der geisteswissenschaftlichen Forschung scheinen es nicht immer gut gemeint zu haben mit den Historischen Grundwissenschaften, die bisweilen schon als abgehängt galten. Seit einigen Jahren kündigt sich jedoch ein Richtungswechsel an. Dabei hat das grundwissenschaftliche Fächerspektrum vor allem von zwei Forschungstendenzen maßgeblich profitiert und wichtige Impulse erfahren: einerseits von einer durch den material turn inspirierten Rückkehr ad fontes unter besonderer Berücksichtigung der physischen Beschaffenheit und Materialität historischer Zeugnisse und andererseits von der Entwicklung edv-gestützter Methoden der Quellenerschließung und -analyse im Rahmen der digital humanities.

 

Für die Historischen Grundwissenschaften, die Formen historischer Überlieferung seit jeher objektbezogen untersuchen, ergibt sich hieraus ein enorm reiz- wie anspruchsvolles Spannungsfeld aus unterschiedlichen Zugangs- und Betrachtungsweisen, das zu Reflexion und Positionierung, aber auch zu Perspektivwechseln und der Erprobung neuer Theorien und Forschungsansätze einlädt.

 

Die achte Tagung des Netzwerks Historische Grundwissenschaften (NHG) bietet den Rahmen, um Chancen und Herausforderungen, die sich aus diesem Spannungsfeld ergeben, eingehend zu diskutieren. Wir möchten die Mitglieder des Netzwerks sowie Interessierte aus allen Epochen und Teildisziplinen herzlich einladen, sich mit 20-minütigen Vorträgen zu beteiligen und die Potentiale auszuloten, die mit der gesteigerten Aufmerksamkeit für die Materialität der Quellen beim Einsatz digitaler Instrumentarien einhergehen. Laufende grundwissenschaftliche Projekte sowie Qualifikationsschriften (M.A. bis Habil.) dürfen ebenso vorgestellt werden, sollten aber, wenn möglich, einen Bezug zum Oberthema aufweisen.

 

Bitte reichen Sie Ihre Bewerbungen mit einem kurzen Exposé (max. 500 Wörter) sowie Ihren Kontaktdatenbis zum 10. Januar 2022 ein. (Die Frist wurde verlängert!)

 

Reise- und Übernachtungskosten der Vortragenden werden im Rahmen der zur Verfügung stehenden Mittel übernommen.

 

Organisation: Alicia Lohmann, Aaron Vanides, Kirsten Wallenwein, Wolf Zöller

 

Kontakt: nhg2022@uni-heidelberg.de


EDIS - Emerging Diplomatics Studies

 

Das Centro Interateneo Notariorum Itinera und das Forschungsprojekt LIMEN - Linguaggi
della mediazione notarile (secc. XII-XV) - Seal of Excellence “Bando Straordinario per Progetti
Interdipartimentali dell’Università degli Studi di Milano 2020” veranstalten am 30. Juni und 1. Juli 2022 einen internationalen Kongress Emerging Diplomatics Studies für junge Diplomatiker*innen, der eine Gelegenheit für die Verbreitung laufender Forschungen auf dem Gebiet der Urkundenlehre schaffen und die Interaktion zwischen jungen und erfahrenen Wissenschaftler/innen dieser Disziplin aus Italien und weltweit fördern soll.

 

Bewerben können sich Doktorand*innen, Wissenschaftler*innen unter 35 Jahren oder
Postdocs max. 5 Jahre nach Abschluss bis spätestens 31. Oktober 2021, unter der Adresse
convegno.edis@gmail.com. Das Thema soll aus dem Bereich der mittelalterlichen
Urkundenforschung stammen. Die Kosten für die Unterkunft soll von den Veranstaltern, Reisekosten müssen selbst getragen werden.

 

Weitere Informationen:

Download
EDIS_de_def.pdf
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